12.04.2011

von Edwin Tetteh

3 Comments

Zweidimensional crossmedial – QR-Codes auf dem Vormarsch

Seit April macht die Lebensmittelmarke apetito gemeinsame Sache mit der Zeitschrift „Für Sie“. Die Markenkooperation findet im Web, in Print, auf dem Handy und am Point of Sale (PoS) statt. Während „Für Sie“ die Kampagne im Magazin und online bewirbt, bindet apetito gebrandeten Content im Web und im Supermarkt ein. Die Kooperation umfasst unter anderem eine Aktions-Microsite und Quick Response (QR)-Codes auf Produktverpackungen.

Während in Japan fast jeder die kleinen QR-Code-Quadrate kennt, ist ihr Bekanntheitsgrad hier in Deutschland deutlich niedriger. Die Codes haben dadurch hierzulande noch einen innovativen Charakter. Die Omnipräsenz der Quick Response Codes im Land der aufgehenden Sonne ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass die zweidimensionalen Strichcodes ursprünglich aus Nippon stammen. Ob in Werbespots und auf Hauswänden, auf Bierdosen oder auch auf Grabsteinen, in Japan kommt man an den verschlüsselten Internetlinks nicht vorbei.

Der Einsatz dieser Mobile Marketing-Strategie erhöht in erster Linie die Awareness am PoS. QR-Codes bieten Kunden in der Regel Zugang zu einem mobilen Portal mit weiteren Produktinformationen. Dabei sind der Phantasie beim Einsatz der 2D-Codes kaum Grenzen gesetzt. Bei der aktuell laufenden apetito-Kampagne ist die Anzeige der QR-Code-Infos auf einer eigens für die Aktion erstellten mobilen Landingpage für Smartphones optimiert.

Auch bei Aldi Süd beschäftigt man sich mit dem Thema Extended Packaging. Seit kurzem werden auf ausgewählten Frischfleisch-Verpackungen Datamatrix Codes eingesetzt, durch die der Kunde zusätzliche Informationen zur Fleischqualität erhält. Aber auch für interne Zwecke nutzt die Handelskette zweidimensionale Codes. Bewerber können via QR-Code Zugang zu relevanten News und Updates bekommen.

In den USA ist Mobile Tagging als Marketingmaßnahme auch für Nahrungsmittel schon länger bekannt und sorgt bei einzelnen Kunden manchmal für verhaltene Reaktionen.

3 Kommentare

  1. Stephanie Baltes schrieb am 19.04.2011 um 08:30

    Hallo Edwin,
    danke für die genialen Beispiele in Deinem Artikel! Besonders gut gefällt mir das Strandbeispiel, eine echt tolle Idee.

    Weitere schöne Ideen liefert Mashable. Schau sie Dir mal an: http://on.mash.to/fyvrs6

    LG
    Steph

  2. denkwerk GmbH » re:publica 2012 – re:cap schrieb am 16.07.2012 um 13:21

    […] Schritt weiter und animiert den Betrachter mit seiner Kunst zu interagieren, indem er mit Hilfe von QR-Codes den urbanen mit dem virtuellen Raum […]

  3. denkwerk GmbH » re:publica 2012 – re:cap schrieb am 16.07.2012 um 13:22

    […] Naturally, in addition to network policy issues, re:publica also has a number of lively sessions on its agenda, such as the presentation entitled “QR Code Urban Art – The link between virtual and urban spaces” made by SWEZA. Like almost every StreetArtist, SWEZA also tries to use his art to create a direct link to his environment. For a few years now, the Berlin-based artist has been taking things a step further and encouraging onlookers to interact with his art, by combining urban and virtual spaces with the help of QR codes. […]

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