• 5 months ago / Thomas Speicher

2017 – Jetzt aber mal wirklich digital

Digitale Assistenten, die als Deko-Element im Wohnzimmer stehen, VR-Brillen die wirklich alltagstauglich sind und Bots, die individuelle Einkaufsberatungen durchführen – drei unterschiedliche Cases, aber die Lösung des gleichen Problems. Erfolgreich sein und bleiben kann also nur der, der sowohl online als auch offline ein Gespür für Komplexität und Dynamik hat, die Probleme der Nutzer wirklich hinterfragt und mit vielschichtigen Ansätzen und einer Prise Experimentierlaune kontert. 

Übergreifend ist klar: Allein der technischer Fortschritt und die Digitalisierung bestimmen diese Entwicklung. Multimediale Darstellungsformen, Interaktion, Dialog und Nutzerzentrierung sind die Grundlage aller Trends. Das hört sich nicht neu an – aber massiv sind deren Auswirkungen. Wir nennen es:

"Inspirational Intelligence" – User-Interfaces werden schlauer als wir selbst

Daten und die intelligente Auswertung der Daten werden unsere Arbeit zunehmend bestimmen. Hieraus entstehen völlig neue Services, die sich nicht mehr allein in den bekannten Interfaces abspielen, sondern uns in ganz neuer Form ansprechen werden. Im Fokus steht einzig und allein der User in seinem individuellen Kontext. Diesen gezielt ansprechen zu können, bedarf neuer Konzepte von Hardware, Interfaces und Media-Aussteuerung. Wer heute noch Kreation und Technologie trennt, wird sich nicht behaupten. Denn mittlerweile geht es nicht mehr einzig darum, ob Abteilungen zusammenarbeiten, sondern wichtig ist vielmehr, wie sie unmittelbar zusammenwirken. 

"Emotional Relatability" – Marken zeigen eigene Gefühle anstatt sie nur zu kreieren

Es reicht nicht mehr aus, allein in Wort und Bild über Marken zu sprechen. Die Menschen suchen nach mehr als nur Versprechungen auf Plakaten und berührenden Geschichten in TV-Spots. Sie wollen wirklich wissen, mit wem sie es zu tun haben. Dialogbereitschaft und die eigene Haltung einer Marke werden im Vordergrund stehen. Hierzu ist es notwendig, in größeren Zusammenhängen zu denken. An der Frage, wo sie sich glaubhaft und gewinnbringend mit eigenen Themen und Thesen einbringen können, werden viele Marken scheitern. Andere werden genau dies als ihre Chance nutzen und sich in neuen Formaten und Services ausdrücken. 

"Profitable Communication" – Business schließt mit einem digitalen Handschlag ab

Hilfreiche Funktionen bestimmen die Digitalisierung. Plattformen, mobile Dienste und digitale Services schaffen einen nützlichen und komplett neuen Zugang zu Produkten und Dienstleistungen. Klassische Vertriebswege werden immer weiter ausgehebelt und entweder der Kontakt direkt zum Erzeuger geschaffen, oder an ganz neue globale Player vergeben. Faktoren, die hingegen in den Vordergrund rücken, sind: Wer bietet den besten Service? Wer ist am schnellsten? Digitale und humane Schnittstellen gehen einher und verfolgen nur ein Ziel: Jeden Kunden individuell, aber lukrativ zu bedienen. Der "Commerce" findet einfach und bequem on-the-fly statt. 

Trotz aller Trends dürfen wir eins nicht vergessen: Das grundsolide Digitalgeschäft bleibt bestehen und muss vielerorts erst noch auf eine sichere und professionelle Basis gestellt werden. Auch das ist für uns ein Thema in 2017. Wir freuen uns drauf!

Hier geht zu unserem ersten Themenkomplex "Inspirational Intelligence" im Rahmen der Trendreihe.

Noch ein Tipp: Im März 2017 laden wir zum exklusiven Workshop "Lass uns reden: Conversational Services und Commerce – Im direkten Dialog mit dem Kunden bis zum Kaufabschluss" ein.Sie erhalten im Rahmen unseres Workshops wertvolle Impulse zu der strategischen Relevanz und zu Erfolgsfaktoren. Es werden konkrete Anwendungsbeispiele zu Chat- und Voice Bots gezeigt und Antworten auf Ihre Fragen gegeben. Interesse? Hier finden Sie alle Infos.