Live-Vortragsreihe

DXP: Die nächste Evolutionsstufe des Content-Managements

„Um das CMS selber entsteht ein Ökosystem, was mit dem DXP verbunden ist, aber seine eigene Daseinsberechtigung hat."

Kaan Karaca Executive Technical Director, denkwerk

B2B und B2C müssen zusammenfinden

Das ist auch dringend notwendig, wie Kaan Karaca betont: B2B-Kunden sind in einem anderen Kontext – etwa privat – natürlich auch B2C-Kunden, etwa bei den bekannten Webshops. Diese haben in Sachen Customer Journey aktuell oft deutliche Vorteile gegenüber dem B2B-Markt, wo noch sehr häufig mit althergebrachten Methoden gearbeitet wird. In vielen Unternehmen wird das noch sehr konservativ gehandhabt. Gleichzeitig gibt es in vielen Unternehmen „Silo-Strukturen“, in denen die Bereiche wenig miteinander zusammenarbeiten.

Tushar Marwaha ergänzt, dass Verkäufe oft noch über direkten Kundenkontakt erfolgen und Bestellungen nicht selten noch über klassische Kommunikationswege wie das Fax abgewickelt werden. Eine DXP wie die von Ibexa, die sich auf den B2B-Bereich konzentriert, kann hier die Lösung sein, um die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben. Eine DXP vereint bereits vorhandene und neue Systeme. Dadurch verbessert sie nicht nur die Abläufe im Unternehmen durch eine effizientere Bedienung der digitalen Tools und eine einheitliche Customer Journey. Sondern sie treibt in letzter Instanz auch die Umsätze und kann unnötige Kosten vermeiden.

Eine einheitliche Customer Experience im B2B- und B2C-Bereich ist laut Karaca und Marwaha zudem notwendig, um moderne Entscheider – Stichwort Millenials – anzusprechen: Eine einheitliche Oberfläche samt einer zentralen Schnittstelle für andere Kanäle wie Social Media und eine möglichst kundenfreundliche Bedienung sind hier die Ziele, oder, wie Marhawa betont: „Es geht bei B2B letztlich nicht um einen Turnschuh, sondern um hunderte, aber der Kunde will das gleiche Erlebnis wie bei B2C haben.“

Ein DXP-System kann zum Beispiel, je nach Ausrichtung des Unternehmens, erkennen, ob sich gerade ein B2B- oder B2C-Kunde einloggt – und entsprechende Ausgaben erzeugen. Zudem erlaubt es, die Datenquellen medial auszuspielen, etwa als Shopping-Angebot in einem Content-Driven-DXP oder als Social-Media-Post.

„Alles dreht sich um Experience und am Ende des Tages die Endkunden glücklich zu machen.“

Tushar Marhawa Commercial Director, ibexa

Entscheiden, was benötigt wird

Neben Ibexa gibt es natürlich eine Reihe von DXP-Systemen, die wir bei denkwerk je nach Branche und Zielvorstellung mit und für unsere Kunden aussuchen. Wir nehmen Bestandsaufnahme der bereits vorhandenen Digitalisierungslösungen vor, fragen Wünsche und Ziele unserer Kunden ab, um am Ende eine maßgeschneiderte Lösung herauszusuchen.

Dabei ist es durchaus möglich, vorhandene Systeme und Lösungen in ein DXP-System einzubinden: Die Einbindung eines DXP muss daher nicht in einem „Big Bang“ erfolgen, wie Kaan Karaca betont: Vielmehr kann das DXP-System nach und nach in bestehende Strukturen integriert werden und diese ergänzen. Daraus entsteht letztlich ein maßgeschneidertes System für Unternehmen, das alle vorhandenen und neuen Kanäle und Systeme in sich vereint – und ihr Unternehmen fit für die Zukunft macht.

Übrigens: Wenn Sie sich weiter für das Thema DXP interessieren, finden Sie unser Whitepaper hier im Blog: